Assyrianism

 

 

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Das Schweigen und die Mitverantwortung
 
Als ich von dem grausamen Anschlag auf mehrere Busse in der nordirakischen Provinz Ninive las, in denen sich Studenten auf dem Weg zur Universität in Mosul befanden, war ich über die möglichen Opfer schockiert und erschüttert. Im ersten Augenblick ging ich von weit mehr Toten aus, doch wie durch ein Wunder ist das Schlimmste nicht passiert. Das Menschenleiden und der Schaden sind trotzdem immens groß!         
           
Fast wäre sogar eine Autobombe inmitten zwischen tausenden wegen diesem Vorfall demonstrierenden Menschen in der Stadt Bartelle explodiert, die jedoch entdeckt worden ist  und hätte somit das größte Massaker im Irak seit 2003 verursacht.
 
Nun fragt sich der eine oder andere sicher, was das Besondere daran ist. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo eine Autobombe explodiert. Doch  trotzdem möchte ich auch dieses Mal auf  die Grausamkeit von Terroristen aufmerksam machen  und klarstellen wozu sie fähig sind. Hier stellt sich ferner auch die Frage: Warum erfolgte der Anschlag gerade auf Studenten? Ich kann es nur damit begründen, weil diese jungen Menschen das Licht des Wissens und der Bestrebung nach Wissen ausmachen wollen. Ich gehe hier ganz klar von einem  Anschlag aus, der ganz gezielt auf die Elite unseres Volkes ausgerichtet war.
 
Mit diesem Beitrag will ich aufzeigen, wozu die Ignoranz gegenüber den Machenschaften Menschenverachtender Extremisten führen kann. Es ist wichtig das Schweigen zu stoppen!
 
Die chaldo-assyrischen Christen im Irak müssen vor den Augen der Weltöffentlichkeit einen schleichenden Genozid durchmachen, ohne dass die USA oder der irakische Staat eine erfolgreiche Lösung des Problems des indigenen Volkes des Iraks finden.
Sonst mischt sich die Europäische Union doch auch fast überall ein, wo sich politische und humanitäre Probleme ereignen… doch bei den Völkermorden in Ruanda, Darfur und im Irak, spielten EUROPA und die USA  leider nur eine jämmerliche  Zuschauerrolle. Diese tragen durch das Schweigen eine Mitverantwortung darüber!
 
Doch mich wundert es umso mehr, dass die Medien nicht hinlänglich in der Öffentlichkeit darüber berichten. Es erscheint mir beinah wie ein ausgemachtes Schweigen der Medien darüber!
Wo liegt hier das Bewusstsein über die moralische Verantwortung und der Informationspflicht? Sonst wird sogar berichtet, wenn ein Hund in Indonesien gequält wird, oder wenn sich irgendwo in Deutschland ein Bürgermeister in einem Nobelrestaurant vergnügt.
 
Werden diese Nachrichten oder Reportagen über den grausamen Exodus, die politische Frage und das Menschenleiden der indigenen Chaldo-Assyrer im Irak als uninteressant eingestuft? Haben die Menschen in Europa wirklich mehr Interesse dafür, wer der nächste Superstar wird, als wie viele Menschen ihr Leben im Irak verlieren?
 
Ich rede hier noch nicht von unterlassener Hilfeleistung von Verantwortung tragender Politiker im Westen! Vielleicht taucht dann hier doch auch die Frage: Was geht uns alle an? Auch diese Frage ist berechtigt und ich rede hier nicht von Allen.
 
Doch wenn ich die arabischen Medien beobachte, die so nah an dem Geschehen sind, so wundere ich mich um so mehr, wenn ich sehe, wie diese stundenlang oder viele Seiten über einen Schleier- Prozess irgendwo in EUROPA berichten und andererseits das Schicksal der Christen im Irak so bewusst verleugnen und die Existenz dieser Menschen einfach ignoriert wird. Nun, wenn die mauretanischen Medien sich damit nicht befassen, dann weil diese kaum etwas an Verbindung mit dem Irak spüren. Dies ist verständlicher, als wenn ich das Schweigen der Medien in den Nachbarländern und insbesondere die Großen unter Ihnen, die sonst in der ganzen Welt unterwegs sind und über jede Kleinigkeit und fast jedes Geschehen im Irak berichten!
 
Kurios ist jedoch das Verhalten der christlichen Medien im Westen. Es grenzt fast an grobe Fahrlässigkeit, wenn nur viel zu selten konfessionelle Nachrichten veröffentlicht werden, ohne sich wirklich der Problematik anzunehmen und systematisch das Geschehen zu verfolgen! Ich erinnere hier an (Mathäus 25:40): Der Richter wird ihnen dann antworten: 'Das will ich euch sagen. Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan!'
Was muss denn noch mehr passieren, damit die Weltöffentlichkeit davon erfährt und sich endlich bewegt? Muss etwa diese ganze Nation sterben, vernichtet und gänzlich aus ihrer Heimat vertrieben werden…? Müssen wir das Schicksal der Indianer erleben? Es ist nicht mehr  weit! -Muss etwa noch ein Genozid vollzogen werden, wie das im Jahr 1915, bei dem die westlichen Staaten und Kirchen auch zugeschaut haben!? -Dies passiert aber schleichend und heute können wir nicht sagen: Wir haben davon nicht erfahren…
 
Bewusst möchte ich einige grausame Bilder den Lesern vor Augen führen und betone dabei, dass es sich dabei um Ereignisse und Wahrheiten handelt aus dem alltäglichen Leben chaldo- assyrischer Christen im Irak:
 
  • Ein Kind wird auf einem Tablett gegrillt.
  • Zerstückelter Priester.                                             
  • Tote mit abgehakten Köpfen                                               
  • Vertreibung hunderttausender Christen.
  • Viele vergewaltigte Mädchen und Frauen. 
  • Zerbombte auch sehr alte Kirchen und Klöster.                                         
  • Christen werden aufgefordert, zum Islam überzutreten.                            
  • Christliche Frauen werden gezwungen, den Schleier zu tragen.
  • Tausende von Menschen verlassen ihre Häuser, Hab und Gut und flüchten.
  • Väter, die ihre Nieren verkaufen müssen, um die notwenige Summe der Erpresser aufzubringen. 
 
Ich frage mich, wie oft noch und was muss noch passieren, damit das Schweigen der westlichen Staaten, Kirchen und Medien durchbrochen wird? Die westliche Welt schweigt! Doch nicht zum ersten Mal. Auch heute werden christliche Chaldo-Assyrer ihrem Schicksal überlassen! Was muss noch passieren, damit dies alles es verdient, dass ein deutscher Politiker sich deshalb eine Sitzblockade oder ähnlich medienwirksame Taten vornimmt?
 
Was muss jedoch noch passieren, damit die irakische Regierung nicht mehr tatenlos dem Völkermord an dem christlichen indigenen Volkes des Iraks zusieht und dieses endlich gezielt zu schützen beginnt?
 
Oder ist etwa gewollt, dass der Irak seine wahre Identität verliert? Will sie etwa damit ein Problem loswerden, dass diese ihre nationale Rechte auf Selbstbestimmung und Gleichberechtigung in einem einheitlichen Irak nicht erhalten… oder etwa, damit der Irak wie Afghanistan völlig islamisiert wird?
 
Bitte brechen Sie Ihr Schweigen!
 
 
 
Raif Toma

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 

                     

                                                        

 

 

Neuster Artikel:

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bedeutet für mich Integration?

 

Das Buch von Sarazin und die Rede des Bundespräsidenten zum Einheitsjubiläum, trieben eine Integrationsdebatte an, die ich als positiv und fördernd empfinde und meines Erachtens schon lange fällig war. Es stellen sich unter anderem dabei die Grundsatzfragen, was Integration überhaupt bedeutet und was der Unterschied zwischen Integration und Assimilation ist?

So wie: wie soll sich ein Einwanderer integrieren? Muss er sich etwa assimilieren lassen, um erfolgreich integriert zu sein? Muss er auf sein eigenes Ich verzichten und quasi als ein neuer Mensch wiedergeboren werden? Wie läuft so ein Prozess denn ab? Wo liegt die Verantwortung dieses Prozesses? Und wer von wem was fordern soll?

Ich kann in diesem Beitrag gewiss nicht auf alle diese Fragen eingehen, doch versuche ich einige davon zu behandeln.
Integration ist an sich ein wechselseitiger Prozess und bedeutet, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in diesem Land zu ermöglichen und zu fördern. Das heißt es müssen von allen Beteiligten an diesem Prozess Kompromisse gemacht werden! Jeder erhält seine eigene Kultur – aber fußt auf einer gemeinsamen Wertebasis. Die Grundlage einer solchen Wertebasis ist die Verfassung.

Es gibt sehr viele Menschen die dadurch, dass sie bewusst ihre eigenen kulturellen Wurzeln pflegen, eine Bereicherung für die deutsche Gesellschaft sein können. Sie lassen sich gezielt integrieren und werden hier erfolgreich. Sie gehen zwar auf Kompromisse freiwillig ein, doch lassen sich ebenso bewusst nicht assimilieren und bewahren sich mit Stolz die Besonderheit ihrer Herkunft. Die eigenen Wurzeln aufzugeben ist fast unmöglich, würde sogar den Integrationsprozess erschweren, so dass es viel länger dauern kann und klingt oft auch unecht. In dem ein Einwanderer die eigene Identität behält, kann er souverän ein Teil dieser Gesellschaft werden, ohne seine Wurzeln aufgeben zu müssen, dass die Muttersprache, Religion und Kultur beibehalten wird. Es kann jedoch als Widerspruch fungieren, wenn die eigene Identität dauernd in den Vordergrund gestellt wird, so dass ein Selbstschutzmechanismus in Gang gesetzt wird, die zu einer selbst erzeugten Ausgrenzung führen kann, bzw. wenn damit eine Parallelgesellschaft geschaffen wird. Zu vermeiden ist dieses Phänomen unter anderem mit dem Lernen der deutschen Sprache, die eine Voraussetzung für die Integration und damit für das friedliche Zusammenleben ist. Wenn Menschen einander nicht verstehen, so können auch Vorurteile und Mistrauen entstehen.

Nach dem britischen Soziologen David Lockwood ist es ein Unterschied, ob man von der Integration einzelner Menschen und Gruppen in die Gesellschaft spricht, oder von der Integration einzelner gesellschaftlicher Subsysteme. Den Zusammenhalt gesellschaftlicher Subsysteme (z.B. das Wirtschaftssystem, Rechtssystem usw.) nennt Lockwood Systemintegration. Die Integration einzelner Menschen in die Gesellschaft wird von ihm als Sozialintegration beschrieben. Natürlich kann eine Subgesellschaft mit einem eignen Rechtssystem das konsequent durchgesetzt werden soll, sich unmöglich in einem demokratischen Rechtssystem integrieren, weil der Rechtsstaat als Wertegemeinschaft damit grundsätzlich abgelehnt wird. Dies obwohl dieser Rechtsstaat von seiner Natur her, unterschiedliche Werte, die mit dem Grundgesetz vereinbart sind, toleriert. Diese Ablehnung ist nur schwer nachvollziehbar, da der deutsche Rechtsstaat unterschiedliche Werte toleriert und die Auslebung sogar im Grundgesetz verankert.

Der Rechtsstaat bietet Menschen aus verschiedenen Kulturen nicht nur sich zu integrieren, sondern auch die Chance ihre eigene Kulturen auszuleben und an der Kultur der Wertegemeinschaft der Mehrheitsgesellschaft anzupassen. Ein Nebeneinander von Kulturen kann jedoch auch jämmerlich scheitern. Das Zusammenprallen von Kulturen nebeneinander hat sich ( häufig) als erfolglos erwiesen. So bleibt der Weg für den einzelnen Menschen sich selbst der Kultur des Landes mit seinen Werten anzupassen und gleichzeitig noch andere Werte zu behalten.

Wer das christliche Menschenbild nicht akzeptiere, sagte die Kanzlerin, sei "fehl am Platze" in Deutschland. Nun, nach dieser Sichtweise sieht so aus, dass die Akzeptanz des christlichen Menschenbildes eine Bedingung einer

erfolgreichen Integration ist. Was heißt es genau? Nach der Kanzlerin, ist es an sich ein Problem, „dass es immer mehr Menschen gibt in einer säkularen Welt, die das christliche Menschenbild vielleicht gar nicht mehr so verstehen (…)". Das Bedeutet für mich, dass JEDER Mensch (Frau oder Mann, klein oder groß, Weiß oder Schwarz, Christ oder Nichtchrist etc….) ein einmaliges Geschöpf Gottes ist und daher seinen Wert und seine Würde hat. Nun, das ist eine wichtige Grundlage eines solchen Menschenbildes, die von einer säkularen Partei vertreten wird, doch meines Erachtens ohne Probleme von den anderen Parteien und von den meisten Menschen auch mit Migrationshintergrund auch übernommen werden kann. Doch das Christliche Menschenbild bedeutet viel mehr!

Wenn nun für einen "gesunden Patriotismus" plädiert wird, warum muss man damit automatisch in die rechte Ecke gesteckt werden? Ist etwa die Liebe zum Lande allein den Rechtsextremisten überlassen? Wie soll nun sonst die innere emotionale und rationale Beziehung zum Lande genannt werden? Dieser gesunde Patriotismus kann meines Erachtens zu einem erfolgreichen Instrument der Integration genutzt werden, dass deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund eine Beziehung der Liebe zu diesem Land erfahren und damit kein Problem in der Zugehörigkeit empfinden und eine Gemeinsamkeit in dem Patriotismus finden, die zum Wohle des Zusammenlebens führen kann.

Dieser Patriotismus ist ein wichtiger Faktor einer erfolgreichen Integration, wie sich in einigen Ländern erwies. Dann kann eine „Volksverhetzung gegen Deutsche" wie Kristina Schröder es bezeichnete, bzw. auch gegen das Deutsche in Deutschland festgestellt werden. Dass dies nicht selbstverständlich ist, ist allerdings kurios! Kristina Schröder will es durch das Gesetz prägen lassen. Eine Gesellschaft gilt als kulturell vielfältig, wenn sie aus Menschen mit unterschiedlicher Muttersprache, verschiedenen Traditionen und Religionen besteht. Manche empfinden das als bereichernd, andere nicht. So wird auch der Begriff auf zwei Arten interpretiert.

Die einen verwenden ihn, um auf befürchtete Gefahren der Zuwanderung hinzuweisen, die anderen thematisieren damit ein möglichst gutes Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft. Es ist ein Thema, mit dem wir uns intensiver befassen sollten!

Raif Toma


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Diskussion zum Thema Autonomie und weitere Themen:

 

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  • Aktuell:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde,

Die Verfolgung, die Ermordung und die Vertreibung der Christen im Irak nimmt kein Ende. Sie sind seit dem Einmarsch der USA in den Irak Ziel terroristischer Angriffe islamistischer und anderer Terroristen, um sie entweder aus ihren Ursiedlungsgebieten zu vertreiben oder sonst auszurotten. Die Ursiedlungsgebiete dieses indigenen Volkes werden seit vielen Jahren leider rigoros entleert. Die Bedrohung liegt in der eigentlichen Existenz dieser Menschen als Nichtmuslime und Nichtaraber.

Die Entwicklungen der Sicherheitslage beweist, dass weder die Amerikaner noch die irakische Regierung in der Lage sind, diese Christen im Irak unter diesen Voraussetzungen zu schützen. Angesichts dessen, ist unter der Bewahrung der Souveränität des Landes, die Gründung einer administrativen- und Sicherheitszone - zuerst unter internationalem Schutz - und in den historischen Ursiedlungsgebieten des Nineve-Tals die beste und sogar die einzige Lösung.
In einem föderalen Irak, ist das Recht seines indigenen Volkes auf Selbstbestimmung nur durch die aktive Forderung nach einer internationalgesicherten administrativen- und Sicherheitszone zu gewährleisten.
Dieses Ziel unseres Volkes, ist verfassungskonform und realistisch. Die irakische Verfassung räumt „die administrative Rechte“ ein. Die Verfassung garantiert wörtlich im Artikel 125: „(...) den Volksgruppen, wie den Turkmenen, Chaldäer, Assyrer und all anderen Verfassungsmitgliedern die administrativen, politischen, kulturellen und bildungsrechte garantiert und diese vom Gesetz geregelt werden sollen (...)“. Was durchaus rechtlich und in einem föderalen System wie des Iraks vorsieht, dass eine föderale oder eine administrativ-autonome Zone im Rahmen der administrativen Rechte eingerichtet werden soll.

Die meisten chaldo-assyrischen politischen Organisationen und gesellschaftlichen Verbände, sehen die Lösung dieser ganzen Problematik, in der Erlangung dieser  autonomen oder administrativen Zone, als die einzige Lösung und die Rettung vor dem schleichenden Genozid.
Die EU sieht in einem Papier (P6_TA(2006)0143) und in der Erwägung der Sicherheitslage die Notwendigkeit des Schutzes und der Wiedereinsiedlung in einer sicheren Umgebung, was durchaus auf eine Sicherheitszone hindeuten kann.

Hier bietet das Gebiet „Nineveh-Ebene“, die aus mehreren Distrikten (Hamdaniya, Telkaif, Sumel, Rizgary besteht, eine geeignete Lage, da es ein geographisches Gebiet, das auch ein demographisches Präsens darstellt. Und eine historische Verbindung zu dem assyrischen Kernland und der assyrischen Hauptstadt Nineve bietet. Dieses Gebiet stellt ein Teil der irakischen Provinz  Ninawa.                                                                   

Die IGFM tritt für diese Lösung ein und startete eine Unterschriftskampagne. Bitte unterstützen sie diese Kampagne, denn die Notwendigkeit des internationalen Schutzes ist zwingend notwendig und kann nicht länger aus sich warten lassen. Hier ist auch Ihre Stimme wichtig.

Es ist auch die Verantwortung der westlichen Staaten und Russland, sowie der Menschen in diesen Ländern, diesen bedrohten Menschen zu schützen und zur Seite zu stehen, damit sie ihre Rechte erlangen.  .

Passiert dies nicht, so ist ein zweites aber schleichendes Genozid unvermeidbar. Der Westen und die ganze Welt können sich nicht noch ein Ruanda erlauben.

Als Anlage sende ich Ihnen den Aufruf der IGFM mit einer Unterschriftsliste als angehängte Datei mit.

bitte unterschreiben auch Sie diese Liste, leiten Sie diese an Freunde und Bekannt weiter!

Danke!

Mit freundlichen Grüßen

Raif Toma

Aufruf und Unterschriftsliste der IGFM zur Gründung einer christlich-assyrischen Selbstverwaltung in der Ursiedlungsgebieten im Irak 

 

 

 

 

 

 

Wissenschftlicher Artikel:

Assyrian Reliefs_Exponate des British Museum.pdf

 

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Veranwortlich: Raif Toma 

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Liebe Freunde,
 
Die Verfolgung, die Ermordung und die Vertreibung der Christen im Irak nimmt kein Ende. Sie sind seit dem Einmarsch der USA in den Irak Ziel terroristischer Angriffe islamistischer und anderer Terroristen, um sie entweder aus ihren Ursiedlungsgebieten zu vertreiben oder sonst auszurotten. Die Ursiedlungsgebiete dieses indigenen Volkes werden seit vielen Jahren leider rigoros entleert. Die Bedrohung liegt in der eigentlichen Existenz dieser Menschen als Nichtmuslime und Nichtaraber.

Die Entwicklungen der Sicherheitslage beweist, dass weder die Amerikaner noch die irakische Regierung in der Lage sind, diese Christen im Irak unter diesen Voraussetzungen zu schützen. Angesichts dessen, ist unter der Bewahrung der Souveränität des Landes, die Gründung einer administrativen- und Sicherheitszone - zuerst unter internationalem Schutz - und in den historischen Ursiedlungsgebieten des Nineve-Tals die beste und sogar die einzige Lösung.
In einem föderalen Irak, ist das Recht seines indigenen Volkes auf Selbstbestimmung nur durch die aktive Forderung nach einer internationalgesicherten administrativen- und Sicherheitszone zu gewährleisten.
Dieses Ziel unseres Volkes, ist verfassungskonform und realistisch. Die irakische Verfassung räumt „die administrative Rechte“ ein. Die Verfassung garantiert wörtlich im Artikel 125: „(...) den Volksgruppen, wie den Turkmenen, Chaldäer, Assyrer und all anderen Verfassungsmitgliedern die administrativen, politischen, kulturellen und bildungsrechte garantiert und diese vom Gesetz geregelt werden sollen (...)“. Was durchaus rechtlich und in einem föderalen System wie des Iraks vorsieht, dass eine föderale oder eine administrativ-autonome Zone im Rahmen der administrativen Rechte eingerichtet werden soll.
 
Die meisten chaldo-assyrischen politischen Organisationen und gesellschaftlichen Verbände, sehen die Lösung dieser ganzen Problematik, in der Erlangung dieser  autonomen oder administrativen Zone, als die einzige Lösung und die Rettung vor dem schleichenden Genozid.
Die EU sieht in einem Papier (P6_TA(2006)0143) und in der Erwägung der Sicherheitslage die Notwendigkeit des Schutzes und der Wiedereinsiedlung in einer sicheren Umgebung, was durchaus auf eine Sicherheitszone hindeuten kann.
 
Hier bietet das Gebiet „Nineveh-Ebene“, die aus mehreren Distrikten (Hamdaniya, Telkaif, Sumel, Rizgary besteht, eine geeignete Lage, da es ein geographisches Gebiet, das auch ein demographisches Präsens darstellt. Und eine historische Verbindung zu dem assyrischen Kernland und der assyrischen Hauptstadt Nineve bietet. Dieses Gebiet stellt ein Teil der irakischen Provinz  Ninawa.                                                                    
 
Die IGFM tritt für diese Lösung ein und startete eine Unterschriftskampagne. Bitte unterstützen sie diese Kampagne, denn die Notwendigkeit des internationalen Schutzes ist zwingend notwendig und kann nicht länger aus sich warten lassen. Hier ist auch Ihre Stimme wichtig.
 
Es ist auch die Verantwortung der westlichen Staaten und Russland, sowie der Menschen in diesen Ländern, diesen bedrohten Menschen zu schützen und zur Seite zu stehen, damit sie ihre Rechte erlangen. .
 
Passiert dies nicht, so ist ein zweites aber schleichendes Genozid unvermeidbar. Der Westen kann sich nicht noch ein Ruanda erlauben.
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Raif Toma
 
 

 

 

 

        

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